27.10.2009

Schutz von Trockenbiotopen vor Baumbewuchs

Mit Auflösung der Achimer Bundeswehrstandorte wurde auch das sogenannte Öllager für die Öffentlichkeit freigegeben. Die auf diesem Gelände befindlichen Sandtrockenrasenflächen stehen unter Naturschutz und müssen regelmäßig vor Baumbewuchs geschützt werden. Laut Naturschutzbund wuchsen dort mittlerweile Baumarten, die in dieser Gegend überhaupt nicht heimisch sind. Dieser Bewuchs vertreibt aber die in den Trockenbiotopen ansässigen seltenen Insekten- und Pflanzenarten.

Aus diesem Grund organisierte der Naturschutzbund (NABU) am Samstag, den 24. Oktober 2009, eine Pflegeaktion, bei der die Rasenflächen von Baumbewuchs befreit wurden.  Zur Gestaltung winterlicher Freizeitmöglichkeiten wurde durch Abschieben von Deckboden gleichzeitig ein Rodelberg aufgeschüttet.

Der THW-Ortsverband Achim unterstütze diese Aktion, an der sich auch Achimer Bürgerinnen und Bürger und natürlich Mitglieder des NABU beteiligten. Neben erwachsenen Einsatzkräften engagierten sich auch Junghelferinnen und Junghelfer der Jugendgruppe des Ortsverbandes und erhielten so einen Einblick in die Zusammenhänge der verschiedenen natürlichen Lebensräume.

Zum Ende der Aktion fanden Einsatzkräfte des THW noch einen verdächtigen Gegenstand, der auf Grund der früheren militärischen Nutzung vorsichtshalber als mögliches Sprengmittel eingestuft wurde. In Absprache mit der Polizei und dem niedersächsischen Kampfmittelräumdienst begutachtete ein THW-Sprengberechtigter (beruflich als Kampfmittelräumer tätig) des Ortsverbandes Fallingbostel/Walsrode den Gegenstand, stufte diesen dann aber als ungefährlich ein. Der Gegenstand wurde aus dem Gelände entfernt.

 

Text: Geschäftsstelle Verden




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