Powermoon

Powermoon

Um bei nächtlichen Einsätzen die Einsatzstellen großflächiger, sowie blendfreier auszuleuchten, schaffte der Ortsverband Achim drei POWERMOONS an.

Bei dem Beleuchtungsgerät POWERMOON handelt es sich um einen faltbaren Ballon, in dessem innerem sich eine HQI- Metalldampflampe befindet.

Der Ballon besitzt auf der Unterseite eine weiße und lichtdurchlässige Textilhülle, durch die das Licht hindurch diffundieren kann. Die obere Ballonhälfte ist im inneren aluminiumbeschichtet und reflektiert das Licht nach unten. Hierdurch erhält man  eine radiale Lichtverteilung und keine Schlagschatten wie man es von Flutlichtstrahlern her kennt.

Die Ballonhülle schützt zudem das Leuchtmittel, eine HQI- Metalldampflampe. Diese zeichnet sich durch höchste Leuchtkraft bei geringer Leistungsaufnahme aus und erzeugen einen Licht mit hohen Grünanteil das Tageslicht ähnlich ist. Die erzielte Lichtleistung liegt bei 99.000 lm (LUMEN), im Vergleich hierzu erzielt ein 100 Watt Leuchtmittel 1400lm. Der POWERMOON selber benötigt dabei lediglich eine Anschlussleistung von 1000 Watt.

Hier liegen dann auch die Vorteile dieser Beleuchtungsgeräte:

  • Im Betrieb der POWERMOON's an der Einsatzstelle werden die Einsatzkräfte aber auch der z.B. passierende Verkehr nicht durch grelles Flutlicht gestört und gefährdet.
  • Mit vier dieser Beleuchtungsgeräte lässt sich innerhalb von knapp 10 min. eine Fußballfeld große Fläche ausleuchten.
  • Die geringe Leistungsaufnahme bei max. Lichtausbeute ist optimal bei dem Betrieb mit Stromgeneratoren.

Transportiert wird das Gerät, nachdem es zusammengefaltet ist, in einer Box, die zugleich das induktive Vorschaltgerät aufnimmt. Zur Ausstattung gehört noch ein Teleskop- Stativ mit max. 5,50m Länge und schwenkbarer Aufnahme für den POWERMOON. Das Gesamtgewicht liegt dann bei etwa 20 kg pro Satz.

Verlastet ist je ein Satz bei den zwei Bergungsgruppen sowie bei der Fachgruppe Wassergefahren.

Eingeschalteter Powermoon bei Nacht
Powermoon vor der Unterkunft

Beleuchtungstraverse

Beleuchtungstraverse für den Ladekran mit einer Lichtleistung von 10.000 Watt

Die mangelnde Beleuchtung an Einsatzstellen birgt immer wieder besondere Gefahren. Auf Grund dessen wurde eine Traverse mit Scheinwerfern für den Anbau am dem Ladekran durch die Helfer des Ortsverbandes gebaut.

Dieser besteht aus einem Aluminiumrahmen der im inneren zehn 1000 Watt Scheinwerfer trägt. Für den Betrieb ist ein elektrischer Anschluss von 400V und 32 Ampere notwendig. Betrieben wird dieser an dem Kran des Fahrzeuges der Fachgruppe Wassergefahren und erreicht somit eine Höhe von ca. 12m. Durch die Höhe ergibt sich der Vorteil der geringen Bildung von Schlagschatten. Zusätzlich lässt sich die Beleuchtungs- Traverse hydraulisch in der Neigung verstellen um eine optimale Lichtausbeute zu gewährleisten.

Bei den bisherigen Einsätzen hat sich gezeigt das in etwa Flächen der Größe 100m mal 150m nahezu Tageslicht ähnlich ausgeleuchtet werden können.