02.12.2016, von G. Klinge (OV Lüneburg) / K. Döring

10 Jahre Einsatznachsorge im Landesverband HBNI

Rundes Jubiläum zum Jahresende: vor 10 Jahren -im Dezember 2006- wurde das Einsatznachsorgeteam (ENT) des Landesverbandes Bremen / Niedersachsen in der Bundesschule Hoya gegründet. In der Zwischenzeit ist viel passiert. Es gab beispielsweise eine ganze Reihe Schulungen und Betreuungseinsätze sowie eine Kooperation mit einem luxemburgischen Einsatznachsorge-Teams.

Heute liegt ein wichtiger Schwerpunkt der ENT-Arbeit vor allem in der Ausbildung im Bereich Psychosozialer Notfallversorgung für die Prüflinge vor der Grundausbildungs-Prüfung, die zweimal jährlich von ENT'lern in allen acht Geschäftsführerbereichen des LV durchgeführt wird. Bis heute wurden ca. 800 HelferanwärterInnen ausgebildet.

Des Weiteren gab es eine ganze Reihe von Einsatzbegleitungen sowie Nachsorgeeinsätzen, bei denen das ENT durch Ortsverbände angefordert worden war. Dabei gab es sowohl Einzelgespräche als auch sogenannte "Gruppen-Nachbesprechungen". Hier konnten das ENT mehr als 130 Einsatzkräfte des THWs unterstützen. Darüber hinaus hat sich das Team, das derzeit aus drei Psychosozialen Fachkräften sowie 17 Peers besteht, an der Entwicklung von Einsatzmöglichkeiten zur Unterstützung von Auslandseinsatzkräften beteiligt. Außerdem hat das Einsatznachsorge-Team Einsatzszenarien für den BR 500, zur Unterstützung von Familienangehörigen sowie der psychosozialen Begleitung von Jugendlichen in der THW-Jugend entwickelt.

Seit 2011 gibt es als besonderen Schwerpunkt eine Patenschaft mit der Groupe de Support Psychologique (GSP), dem  Einsatznachsorgeteam des luxemburgischen Zivilschutzes, die auch in Zukunft fortgesetzt werden soll.

Alle ENT-HelferInnen haben eine Erstfunktion in ihrem jeweiligen Ortsverband, die Tätigkeit im Team wird in Zweitfunktion ausgeübt. Aus dem Ortsverband Achim ist Katrin Döring seit Gründung des ENTs als Peer tätig.

Alle HelferInnen im THW haben das Recht, sich bei Bedarf für eine Beratung auch ohne Einhaltung des Dienstwegs über das 24h-Bereitschaftstelefon des LV an das ENT zu wenden.




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