22.09.2012

Neues Fahrzeug für die Fachgruppe Wassergefahren

Zwei Gründe zum Feiern hatten am Samstagnachmittag die Mitglieder des Technischen Hilfswerks (THW) des Ortsverbandes Achim. Die „blauen Engel“ freuten sich nicht nur über eine Erweiterung ihres Dienststellengrundstückes, sondern auch über ein neues Fahrzeug

Quelle: Kreiszeitung

Bevor Andreas Mattfeldt als Vertreter des Bundes im Rahmen eines Festaktes den LKW mit Ladekran an die ehrenamtlichen Helfer übergab, erinnerte er kurz an das Vorgängermodel. „Mit dem Gefährt sind viele von euch sicher mit Herzblut verbunden. Schließlich war es unter anderem mit zu Einsätzen an der Elbe und in Frankreich“, sagte der Bundestagsabgeordnete. Der Christdemokrat informierte die Anwesenden darüber, dass das einstige Militärfahrzeug 7T MIL GL aus dem Baujahr 1981 nicht außer Dienst gestellt wird. Ein Ortsverein in Nienburg wird es in Zukunft für Einsätze nutzen.

Der Achimer Fachgruppe Wassergefahren steht als Ersatz ein nagelneuer LKW mit Ladekran zur Verfügung. Das 250 000 Euro teure Fahrzeug, das den Funkrufnamen HEROS Achim 36/46 trägt, verfügt über eine 410 PS starke Maschine, hat ein Eigengewicht von etwa 17,5 Tonnen und bietet sechs Personen Platz. Der Kran hat eine maximale Reichweite von 13,5 Metern und kann über eine Funkfernsteuerung bedient werden. Diese überreichte Andreas Mattfeldt – anstelle eines Schlüssels – dem Ortsbeauftragten Christian Probst. Dieser gab das Gerät gleich an seine Kollegen weiter, die den Gästen das Fahrzeug auf dem vor kurzem erweiterten Hof voller Stolz präsentierten.

Seit Februar dieses Jahres hat sich die Größe des Areals an der Justus-von-Liebig-Straße verdoppelt, da die Grundstückseigentümerin und Verpächterin Doris Bischoff das Nachbargelände, das zuvor eine Baufirma für Versorgungsleitungen als Lagerplatz genutzt hatte, gekauft hat. Die ehrenamtlichen Helfer verfügen nun über rund 4 200 Quadratmeter. „In den vergangen 25 jahren hat sich viel verändert. Nun hat wiederum ein neuer Abschnitt angefangen" , erklärte Probst. Anschließend machte er auf die zunehmende Bedeutung des Ehrenamtes aufmerksam. „Es ist heute nicht mehr selbstverständlich, sich für andere zu engagieren", gab Ralph Dunger vom THW kund. Der Landesbeauftragte für Bremen und Niedersachsen informierte, dass neue Mitglieder meist durch bereits in der Organisation ehrenamtlich Tätige gewonnen werden würden: „Wenn unsere Leute zufrieden sind, tragen sie das weiter." 75 Prozent der „blauen Engel" seien durch Mundpropaganda dem THW beigetreten.

Quelle: Kreiszeitung

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  • Quelle: Kreiszeitung

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